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1980 wurde eine Sportplatzdecke aufgebracht, von den 50.000 DM an Kosten trug der Verein stattliche 36.000 DM, zudem war auch eine Flutlichtanlage installiert worden. Bis dato waren also insgesamt 236.000 DM an Kosten angefallen. Der Verein hatte dies nur dank des enormen ehrenamtlichen Engagements seiner Mitglieder meistern können.

Der nächste Höhepunkt war dann das 25-jährige Jubiläum 1982, der Verein zählte damals 240 Mitglieder, darunter 48 Jugendliche. Drei Tage lang wurde bei einem unterhaltsamen sportlichen und geselligen Programm auf dem Sportplatz gefeiert. Auch das Clubheim wurde erweitert, so wurde beispielsweise eine Sauna in der Gastgeberkabine eingebaut.

In den Folgejahren setzten die Lörzenbacher Fußballer zu einem beeindruckenden Höhenflug an, der vor allem dank starker Talente aus dem eigenen Nachwuchs möglich wurde. Schon 1983 und 1984 wurde unter Trainer Philipp Weigold nur denkbar knapp der Aufstieg verpasst, im zweiten Jahr scheiterte der SVL im entscheidenden Rundenspiel gegen Tabellenführer FSV Zotzenbach vor 600 Zuschauern aufgrund des Gegentreffers zum 1:1-Ausgleich in der 91. Minute.

Unter Trainer Heinz Schmidt ging dann 1985 der große Traum von Meisterschaft und Aufstieg in die B-Klasse in Erfüllung. Mit Nachwuchstalenten wie Dietmar Hebling, Armin Schwarz und Stefan Jünger sowie Rückkehrer Volker Rettig und den Torjägern Bernd Reyer und Georg Opp wurde der SVL mit fünf Punkten Vorsprung C-Liga-Meister, was Spieler und Anhänger sechs Tage lang ausgiebig feierten. Da schmerzte auch die 1:8-Niederlage gegen den TSV Elmshausen im Spiel um die C-Liga-Kreismeisterschaft nicht.

Mai 1985 – es ist vollbracht: Der SV Lörzenbach ist zum ersten Mal in seiner Geschichte Meister geworden. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den BSC Mörlenbach schafften die Grün-Weißen unangefochten den Aufstieg aus der C-Klasse in die Kreisliga B.